Montag, 14. Februar 2022

1000 Teile raus: Minimales Entrümpeln

In der letzten Woche schafften wir nur minimale Entrümpelungserfolge.

1 Kiste Papiermüll verschwand im Container. 


Das ist in unserer schönen Stadt äußerst schwierig, denn alle fußläufigen Container sehen so aus:


Emme hat tatsächlich den Papiermüll 12 Kilometer durch die Stadt gefahren, um alles ordentlich zu entsorgen! Darüber schüttelt sie selbst den Kopf!

Ebenso entsorgt (im normalen Hausmüll) wurde 8x Nadelbruch. Emme sammelt immer die kaputten Nadeln in einer Plasteverpackung, damit die Verletzungsgefahr minimiert wird.


Aufgebraucht ist eine Rolle Garn.


Das ist die Jahresstatistik:

Insgesamt abgeschafft wurden 2022:

4 Brillen

6 Servietten

19 optische Geräte

31,5 Schreibwaren

3 Stück Taschenzubehör

5 Reißverschlüsse

8x Nadelbruch

1 Rolle Garn

3x Klebeband

1 Buch

2 Kisten Altpapier

8 Plastehaken

5 Kerzen

1 Paar Schuhe

1 Bilderrahmen

2 selbstgemachte Geschenke

1 Glühbirne

3 Postkarten

2x Undefinierbares


106, 5 Dinge

Was die anderen Beteiligten der Entrümpelungsaktion abgeschafft haben, könnt ihr hier sehen. Fast alle schreiben sehr amüsant über ihren Kampf mit dem „Zuviel“. Das macht Spaß und motiviert.

Viel Spaß beim Lesen!

Euer Hase

Dienstag, 8. Februar 2022

Wir reisen

mit dem Finger auf der Landkarte.

Das ist das neue Motto bei Maikas monatlichem Werkeltreff. Es ging los in

Berlin

Mit Berlin verbindet uns einiges. In Berlin gibts Bären und Bärinnen.


Emme hat Freunde dort, mein Kumpel Teddy lebt in Berlin. Emme sah als Kind im Naturkundemuseum Berlin zum ersten Mal ein Dinosaurierskelett und Mumien. Emme haßte den Flughafen Tegel, wir waren in den letzten Jahren regelmäßig in der Hauptstadt und überhaupt: Döner schmeckt!

Die Nofretete haben wir immer noch nicht gesehen und das Humboldt-Forum auch nicht. Vom BER sind wir noch nicht losgeflogen. Wir waren noch nie im Schloß Charlottenburg und noch nie in einer Revue im Friedrichstadtpalast. Es gibt also viel zu tun…

Vor der Werkelei überlegte Emme. Was könnte sie herstellen?

Berliner Bären? Bären und andere Tiere gibt es in unserem und befreundeten Haushalten mehr als genug. Nee.

Fernsehtürme? Brandenburger Tore? Erinnerungen an Mauern? Ggn- Geht gar nicht!

Dann fiel ihr ein, daß sie etwas für Berliner werkeln könnte. Im Weltweiten Informationsnetz sah Emme lustige Lunchtüten. Das wär doch was! Aber: der gemeine Ossi benutzt seit Kindergartenzeiten Brotkapseln und Brotbüchsen.

Wozu Lunchtüten? Damit alles durcheinanderpurzelt.

Stimmt, Hase. Sehen gut aus und sind unpraktisch.

Wie wärs mit Brotbeuteln?

Gute Idee, voll daneben.

Denn: Die gemeine Berlinerin arbeitet seit zwei Jahren zu Hause. Da bäckt sie nebenbei ihr Brot selbst.

Und bei diesem Gedanken hatte Emme einen Geistesblitz: Diese langen Topflappen, die aneinanderhängen und in die man rechts und links die Hände reinstecken kann! Gesucht, gefunden: sie heißen Doppeltopflappen, hier und hier gibt’s Nähanleitungen.

Emme hatte ja schon einmal Ofenhandschuhe aus Bügelbrettbezügen genäht, das klappte gut! Diesmal machte sie es wieder so. Das waren die Ausgangsmaterialien, wobei Emme während des Entstehungsprozesses etwas wegließ und etwas anderes hinzufügte.

 

Die Nutzung eines Bügelbrettbezuges erspart eine Lage Stoffzuschnitt. Auf die Schauseite applizierte Emme einen Schriftzug und nun doch: Bären! Mit Krone!



Dann nähte sie alles zusammen. Die Schrägstreifen fertigte Emme aus einem Stück Stoff, das seit Urzeiten auf seine Verarbeitung wartet.


Emme nähte noch einen Aufhänger an und fertig sind unsere Bärliner für Berliner! Wir hoffen, daß das Geschenk in Berlin Freude bringt und reichlich genutzt wird!


Bei Maika könnt Ihr sehen, was den anderen zum Thema „Berlin“ eingefallen ist.

Und auf dem Jahres-Bingo können wir abhaken: „Küchenhelfer“!


Viel Spaß beim Backen!

Euer Hase

Samstag, 5. Februar 2022

1000 Teile raus: Wir entrümpeln Schreibwaren

Ich habe vorgeschlagen, das Schreibzeug zu entrümpeln. Damit wir auch mal große Zahlen beim Entrümpeln erreichen. Emme hat alles zusammengetragen, was greifbar war.

Jeden Stift hat sie ausprobiert und dann folgendes aussortiert:

1 Riesen- und 7 1/2 Kugelschreiber schrieben nicht mehr oder zerfielen in ihre Bestandteile. 6 Bleistifte hatten so brüchige Minen, daß wir sie nicht behalten wollten. Drei Gel-Stifte und zwei Permanent-Marker versagten in ganzer Linie. Ein Druckbleistift war kaputt. Vier Buntstifte waren so minikurz, daß man damit nicht mehr malen kann. 2 Umverpackungen fanden sich ebenfalls an. Die kamen in den Gelben Sack/ in den Papiermüll, ohne in die offizielle Zählung einzugehen. Wir zählen aber 2x undefinierbare Rester und den Rest eines eigenartig geformten Radiergummis.

Weitergegeben haben wir nochmals einen Druckbleistift mit Minen eingewickelt in eine Serviette an Sylvie.

Es fand sich natürlich viel komischer Krimskrams zwischen dem Schreibkram: eine Nagelfeile (!), Büroklammern, eine Schere, eine Reißzwecke und eine Sicherheitsnadel. Diese Dinge wurden schlicht und ergreifend dorthin geräumt, wo sie hingehören.

Für den Flohmarkt bereiteten wir Buntsifte im Köcher und Buntstifte in einer Blechschachtel vor.

Übriggeblieben ist ein ungetesteter Füllhalter, da muß Emme noch eine Patrone besorgen.

Das Haus verlassen haben 27,5 Dinge.

Emme, das ist doch gar nicht sooooo viel!

Hase, das macht nichts. Wir haben wieder etwas ausgemistet. Das ist viel wichtiger.

Mal sehen, was wir nächste Woche entsorgen!

Euer Hase

 

Insgesamt abgeschafft wurden 2022:

4 Brillen

6 Servietten

19 optische Geräte

31,5 Schreibwaren

3 Stück Taschenzubehör

5 Reißverschlüsse

3x Klebeband

1 Buch

1 Kiste Altpapier

8 Plastehaken

5 Kerzen

1 Paar Schuhe

1 Bilderrahmen

2 selbstgemachte Geschenke

1 Glühbirne

3 Postkarten

2x Undefinierbares


96, 5 Dinge



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