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Donnerstag, 27. April 2023

Auftragsarbeit

Yvetta hat sich für ihren sanierten Balkon neue Sitzkissen gewünscht. Als Material drückte sie Emme fünf Jeans in die Hand und sagte, Irgendwas mit Patchwork wäre schön…

Aus ihren unergründlichen Vorräten suchte Emme zwei Teile einer auseinandergeschnittenen Matratze aus, die sollten sowieso zu Sitzkissen werden. Nun also für Yvetta.


Als erstes bezog Emme die Kissenpatten mit einem gespendeten ehemaligen Bettlaken.

Das Foto ist ein bißchen unscharf.

Für die Kissenbezüge benötigte Emme letztendlich drei Jeans, das Muster ist ein einfaches Schachbrettmuster aus kleinen Quadraten. Für einen Bezug verarbeitete Emme auch die Innentaschen, der Stoff war so schön.

Am Ende nähte Emme alles zusammen und brachte je einen Reißverschluß an. So kann der äußere Bezug auch mal gewaschen werden.


Außerdem steppte Emme noch einmal knappkantig die Außennähte ab. (Die Anregung kam von Olivia Twist. Dankeschön!) Das soll a) die Nähte stabilisieren und b) sieht es doch ganz schön professionell aus!


Nachdem Emme mit dem Nähen fertig war, machte sie schnell ein paar Fotos und lieferte die Kissen gleich aus. Denn:

Was weg ist, ist weg!

Da Cora die Kissen so gut gefielen und noch Schaumstoff übrig war, gab es zu Weihnachten Kissen für Cora:

 

Im Januar hatte Yvetta Geburtstag und es gab erst einen Gutschein und dann löste Emme unser Versprechen ein. Aus den allerletzten Resten der Jeans und den letzten Schaumstoffstoffplatten fertigte sie die letzten Sitzkissen:


Jetzt hat die Emme die Nase voll von Karos, Jeans und Schaumstoffplatten, sie näht demnächst mal was anderes.

Und nun noch was ganz Wichtiges:

Liebe Yvetta, alles, alles Liebe zum mzigsten! Viel Glück und Gesundheit wünschen Dir

Hase und Emme

Dienstag, 28. Februar 2023

Sylvies Tasche

Emme hatte schon vor langer Zeit Stoffschnipsel und Reste zu Stoffplatten zusammengenäht. Damals war auch eine Bestecktasche entstanden.

Vor zwei(!) Jahren hatte sich Sylvie zwei Stoffstücke davon ausgesucht. Für eine Handtasche.

Und die hat Emme jetzt endlich genäht.

Für den Taschenkörper benutzte sie diese Ärmel, die nun auch schon etwas Lagerzeit hinter sich haben. Emme steppte sie aber noch etwas mehr ab, damit die Tasche weniger labberig wird.


Als Futter -ein bißchen Bling-bling muß bei Emmes Projekten sein- nutzte sie die Reste des Futterstoffes, den sie bei diesem Umwandlungsprojekt benutzte.

 

Der Schnitt ist ganz einfach ein „Kasten mit Deckel“, die Größe richtete sich nach den fertigen Stoffplatten.

Den Magnetverschluß, die Karabinerhaken und den Gurtstraffer fand Emme in der Weißen Wunderkiste. Die hingen früher an anderen Handtaschen, die Emme im letzten Jahr wegen Altersschwäche entsorgt hatte.

Die Gurte wurden auch aus den Steppstoff-Ärmeln genäht. Beim Wenden war das ein wenig anstrengend und friemelig, aber es klappte am Ende.

Zuletzt war noch Stepp- und Futterstoff übrig. Zwei Ärmel geben ganz schön viel Material her! Daraus nähte Emme noch ein Kosmetiktäschchen mit Reißverschluß, denn Sylvie mag es, wenn alles schön zusammenpaßt.


Fertig! Fertig?

Nein. Für Tasche und Täschchen fehlten noch Baumler. Dazu verwendete Emme umwickelte und bestickte leere Garnrollen und Stoffstreifen als Troddeln. (Inspiriert von Susan Lenz. Wer Ideen sucht, schaue mal in ihren Blog oder auf ihre Website.)


Jetzt war aber wirklich: Fertig!

Selbst wenn man die „Liegezeit“ wegignoriert, dauerte die Herstellung der Taschen länger als geplant. Auch für den Schnickschnack ging einiges an Zeit drauf. Aber das macht nichts. Denn alles hat Spaß gemacht, wir haben Reste aufgebraucht, und nun haben wir ein schönes Geschenk für Sylvie.

Als Geschenkverpackung nutzten wir eine Werbetüte, die wir mit Mustern aus einem alten Kalender beklebten.

Liebe Sylvie,

alles, alles Gute zum Geburtstag! Wir wünschen Dir so viel Gesundheit, daß Du die gar nicht aushalten kannst!

Hase und Emme