Leider nur
mit dem Finger auf der Landkarte. Über unsere Londonreisen könnt Ihr im
Interview etwas lesen. Oder Euch durch die folgenden Reiseberichte klicken.
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Leider gibt
es keine Flugverbindung zwischen unserer Heimatstadt und London mehr. Die war
kurz, schnell und unkompliziert. Die Einflugschneise führte über den Trafalgar-Square,
wir rissen nur unsere Münder auf und fanden das schlicht und ergreifend:
sensationell! Nach zwei Stunden landeten wir in London-City und brauchten nicht
mal ein Ticket für den C-Ring. Diese Flugverbindung wurde mangels Nachfrage
abgeschafft. Jetzt müssen wir in Frankfurt oder Amsterdam umsteigen oder Bus
und Fähre fahren. Aber warum sollte Reisen bequem sein?
Natürlich
hat Emme auch etwas zu London gewerkelt. Leider ist unser Projekt nicht fertig
geworden. Wir könnten das jetzt auf mangelnde Zutaten schieben, aber an einem
Großteil der Verzögerung ist Blödheit schuld. Wer denken kann, ist klar im
Vorteil!
Was bisher
geschah:
Emme baute
etwas Potteriges. Als echte Harry-Potter-Fans suchten wir in ganz London,
fanden aber die Winkelgasse nicht. Emme drückte immer mal auf Ziegelsteine,
aber leider öffnete sich nirgends der Weg in die Magische Welt. Deshalb müssen
wir uns selbst eine zaubern.
Emme baute
ein Erinnere-mich. Nicht so eine blinkende Kugel. Die blinkt und man weiß
trotzdem nicht, was man vergessen hat. Nein, Emme gestaltete ein Regal. Dort
sollen all die Sachen hinein, die zurückzugeben, auszuliefern oder mitzubringen
sind. Mal sehen, ob das klappt und Emme nicht immer vergißt, wem sie was
mitbringen wollte.
Ideen
fanden sich im Weltweiten Informationsnetz, schaut mal hier.
Ausgangsmaterial
war dieses Regal, das Emmes Nachbarn beim Umzug nicht mitnehmen wollten. Es ist
so gebaut, daß man es quer an die Wand hängen kann.
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Zuerst
klebte Emme die Furnierstreifen wieder an, die sich bei der Einlagerung abgelöst
hatten.

Um aus dem Quer-Hänge-Regal ein Standregal zu machen, sägte Emme
Aussparungen ab. So kann das Regal richtig an der Wand stehen und die
Scheuerleisten sind nicht im Weg. Die Sägestellen noch ein bißchen mit
Schleifpapier glätten, fertig!
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Juhu!
Endlich wieder sägen!
Ich sag
doch, gebt ihr Werkzeug in die Hand…
Nun wurde
das Regal mit Acrylfarbe gestrichen, die Außenseiten mit Magnetfarbe. Die Farbe
ist also im Prinzip abwaschbar, natürlich wäre das eine große Schweinerei. Aber
das wollen wir in den nächsten Jahren sowieso nicht tun.
Anstelle
von Schubfächern benutzte Emme Fotoboxen, die sie im Schnulliladen kaufte. Die
sahen ein wenig verzaubert aus, hatten aber die richtige Größe.
Emme
benutzte alle Reste von Farben, die von irgendwelchen Projekten übriggeblieben
waren, Klebebänder, Folien und Nagellacke. Sie gestaltete die Kisten im
Koffer-Look, in den Farben der Hogwarts-Häuser, blau mit Sternen für Albus
Dumbledore, schwarz für Professor Snape etc.
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Dann wollte
Emme alles in das neue Regal räumen und stellte ihren Denkfehler fest: Sie
hatte sich viel Mühe für die Vorderseiten der Boxen gegeben. Aber im Regal
sollten sie quer stehen. Naja, Begeisterung sieht anders aus:
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Zum Glück
hatte sie die Koffergriffe noch nicht angebracht. Emme wetzte nochmals los in
den Schnulliladen und kaufte Glanzpapier. In einem Schuhgeschäft bekam Emme
auch noch eine kleine Kiste, denn überraschend war noch Platz für Kiste Nr.8.
Und bis
hierher sind wir mit unserem London-Potter-Erinnere-Mich-Projekt gekommen. Es
muß nochmal gemalert und geklebt werden, eine Kiste braucht eine Gestaltung,
Koffergriffe und Verschlüsse müssen noch besorgt und angebracht werden. Aber
das war jetzt nicht mehr zu schaffen. Wir hoffen, in der nächsten Zeit fertig
zu werden. Dann zeigen wir in einem/r anderem/n Post, was aus unserem Projekt
geworden ist.
Auf den
letzten Drücker reihen wir uns in die London-Sammlung von Maika ein und
bedanken uns bei ihr für die Organisation der „Reisen mit dem Finger auf der
Landkarte“.
Emme, fahren
wir mal wieder nach London?
Klar, Hase. Wir suchen weiter nach der Winkelgasse...
Ich
erinnere Dich daran!
Euer Hase