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Dienstag, 31. Oktober 2023

Weniger ist mehr - Flohmarkt 1/2023

Wir probierten den Elbe-Flohmarkt mit neuem Betreiber aus. Der Markt lief für uns Verkäufer nicht ganz so perfekt wie früher und die Mitarbeiter hatten noch nicht den richtigen Durchblick.


Uns wurde eine Stelle fast am Ende des Marktes zugewiesen. Wir hatten lustige Nachbarn, mit denen wir Spaß hatten und am Ende auch noch Geschäfte machten.

 

Sylvie fotografierte noch den renovierten Ladenhüter, vielen Dank!

 

Um die süßen Plüschies, die „hinter unserem Rücken“ verkauft werden sollten, muß sich niemand Sorgen machen. Alle sind noch zu haben!

Am Ende des Markttages kleidete Emme eine der Verkäuferinnen vom Nachbarstand ein. Zugegeben, die junge Frau war sehr hübsch und sehr schlank obendrein. Das gesamte Outfit kostete 7,50 EURO und einen geborgten Sonnenschirm. Auf jeden Fall hätte sie bei Shopping Queen 10 Punkte erhalten.

Abgeschafft/ Verkauft wurden ? Dinge. Emme hat ihren Statistik-Zettel verloren. Es waren ungefähr 35 Dinge, darunter ein hübsches Holzspielzeug-Auto und weitere Sachen. Wir schreiben das in die Statistik unter „Verschiedenes“.

Was seid Ihr losgeworden?

Euer Hase

Alle Fotos: Sylvie. Vielen Dank!

Wir verlinken das mit Valomeas Aktion „Weniger ist mehr“. Die Statistik folgt unten.

Insgesamt abgeschafft wurden 2023:

3 Kisten Altpapier

3 Batterien

26x Deko

7 Textilien

1 Buch

2 Plastedosen

12x Tanz- und Ballettbekleidung

1 Plastetüte

2 Verpackungen

51x Bastelmaterial

1x Eigenartiges (Hasen-Maske)

1 Paar Schuhe

9 selbstgemachte Geschenke

12x Nähzubehör/ Kurzwaren

1 Haarschmuck

35x Verschiedenes


167 Dinge

 

 

Freitag, 6. Oktober 2023

Unbedingt!

Emme fand bei ihrem Mütterlein diese Bastschale, eher ein Tellerchen. Darin wird der Frühstückstoast oder das Frühstücksbrötchen serviert. Nun fiel der geflochtene Rand auseinander und Emme fragte das Mütterlein: „Kann das weg oder muß das repariert werden?“ die sofortige, scharfe Antwort lautete: „Unbedingt reparieren!“

 

Gut. Emme nahm die Bastschale mit und suchte sich Reparaturmaterial zusammen. In der Flohmarktkiste mit dem Titel „Basteln“ lag nämlich seit geraumer Zeit Bast, den kein Mensch jemals mitnehmen wollte. Ein echter Ladenhüter! Dann kann man ihn natürlich auch verarbeiten.

Emme begann damit, mit dem hellen Bast die Außenkante zu umrunden. In ihrer Erinnerung sah der Bast bedeutend naturfarbener aus, das Ergebnis war eher ernüchternd.

 

Der Rand der Bastschale war zwar gesichert, aber schön ist doch anders. Deshalb holte Emme die nächsten Ladenhüter aus der Kiste.

 

Emme legte mit rotem und grünen Bast ein Kreuzmuster über den Rand.

 

Jetzt sieht es zwar ein wenig nach italienischer oder bulgarischer Folklore aus, aber dem Mütterlein gefiel die Verschlimmbesserung.


Und nach Abschluß dieser Arbeit bekam Emme die Geschichte dieser Bastarbeit erzählt. Das Ausgangsmaterial war gar kein Bast, sondern Maisstroh. Geflochten wurde das Ganze von Emmes Großmütterchen, als es Mode war, solche Arbeiten anzufertigen…

Das ist ja mindestens mzig Jahre her!

Genau, Hase.

Auf jeden Fall hat Emme ein Familienerbstück gerettet. Es ist wieder in der täglichen Benutzung. Auch wenn die Strohschale jetzt anders aussieht, hat sich die Reparatur gelohnt.

Frühstückt schön!

Euer Hase

Wir verlinken mit der Reparatursammlung von Valomea, die eine geniale Kleiderrettung zeigt.