Samstag, 18. Dezember 2021

Weihnachtsbaumkugeln aufpeppen- Ladenhüter wegarbeiten (Teil V)

In Emmes Flohmarktkisten gab es viele Weihnachtsbaumkugeln. Geerbt, gefunden, geschenkt- egal, irgendwo kommen sie schon her. Auf dem Flohmarkt unverkäuflich. Die meisten Kistchen sind unvollständig. Na klar, ist ja auch gebrauchte Ware. Auch wenn man sie für 1 Eurone anbietet, gehen die Leute lieber in den Laden und kaufen Plastemist aus Fernost. Emme kann aber leider nicht fünf Weihnachtsbäume schmücken, deshalb mußten Veränderungen her. Ausschlaggebend war diese lustige Umgestaltung einer Kugel in ein Schweinchen, die Emme bei den Magic Crafts fand. Danke für die Inspiration, ELFi! Wenn man einmal mit der Suche angefangen hat, findet man tolle Ideen im Weltweiten Informationsnetz. Zum Schluß zeigen wir

Die viktorianische Edition

Ob Königin Victoria und ihr Albert und ihre (wohlhabenden) Zeitgenossen wirklich solche Kugeln am Weihnachtsbaum hatten, ist uns nicht bekannt. Wir haben ein wenig im Internet-Auftritt des nach dem berühmten Paar benannten Museums geschnüffelt, sind aber nicht fündig geworden. Vielleicht haben wir auch nicht mit dem richtigen Schlagwort gesucht. Wahrscheinlich hingen am königlichen Weihnachtsbaum eher Papierdekoration, Flitter oder Seidenkugeln. Damit könnte sich mal ein Kunsthistoriker beschäftigen.

In Lauscha sind Glasdekorationen nach historischem Vorbild zu erwerben, aus welchem Jahr oder Jahrhundert die Entwürfe stammen, erfährt der Kunde nicht.

Wenn touristische Reisen wieder erlaubt sein sollten, müssen wir mal nach Lauscha ins Museum fahren.

Ja!!!!!!!!!!!Eine Reise, Emme, eine REISE!!!!!!!

Hase, bitte leise. Wir machen das!

Nach dem langen Vorwort geht es jetzt aber los:

Um ihr Leben als Ladenhüter zu beenden, waren diese gelbgoldenen Kugeln umzugestalten:


Oben und unten (manche sagen auch Nord- und Südpol) klebte Emme Samtblüten an. Eigentlich sollten das wie bei der gemalten Verzierung Herzchen werden. Das erwies sich als zu friemelig.

Emme verspannte die Bögen mit Stickgarn. 


Dann fädelte Emme goldene und schwarze Perlen auf Angelsehne und nähte sie an. Unten kam an die Kugeln noch etwas Baumelei dran. Teilweise aus den Basteltüten, die die große Schmuckverkaufskette manchmal anbietet.

 

Beim Fotografieren zerbrach die dritte Kugel. Emme hätte sich in den Hintern beißen können. Wäre der Bruch eine Stunde früher passiert, hätte sich Emme viel Mühe und Arbeit sparen können… Hätte, hätte, Fahrradkette…


Zwei verwandelte Kugeln sind fertig. Wir wissen noch nicht, wer sie bekommt. Auf jeden Fall werden sie keine Ladenhüter bleiben, das ist das Wichtigste.

Wir verlinken diese Verwandlung mit Magic Crafts und Maikas Weihnachtslinkparty.

Falls noch jemand Zeit und Lust hat, vor Weihnachten zu basteln:

Viel Spaß!

Euer Hase

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