Im Schloß und Park Pillnitz fand und findet 2016 ein
Jahr zum Thema „Indien“ statt.
Dreh- und Angelpunkt bildet die Lebensgeschichte und
–leistung Gustav Hermann Krumbiegels (1865- 1953). Geboren in Lohmen, gelebt in
Leuben (das ist jetzt unser Nachbarstadtteil), Gärtnerlehrling in den
Königlichen Gärten Pillnitz, angestellter Gärtner in Hamburg und in den Kew
Gardens London. Von dort „delegiert“ nach Indien. Er arbeitete nicht nur als
Gärtner, sondern auch als Städteplaner, Botaniker und Obstzüchter. Er wird in
Bangalore immer noch verehrt und ist in seiner Heimat fast vergessen.
Ihm zu Ehren schmückte sich Pillnitz mit einer
Parkbepflanzung, wie sie im 19. Jahrhundert üblich war,
Herrn Krumbiegels Büste erhielt einen Platz in der Galerie der Könige.
Und es gab eine kleine, feine, superinformative und gleichzeitig liebevoll gestaltete Ausstellung zu Leben und Werk dieses unbekannten „kleinen“ Mannes. Gratulation an die Austellungsmacher!
Zusätzlich wurden in den Heckengärten Gewürzpflanzen gezeigt. Ich glaube nicht, daß das Pfeffer ist. Da hängen ja gar keine Tüten dran!
Eine Freilicht- Fotoausstellung von Suresh Jayram und
Cop Shiva zeigt Blüten, die wir so nie sehen können
in herrlichen Großaufnahmen und für Nicht-Botaniker (wie Emme) auch ausführliche Beschreibungen.
Außerdem gab und gibt es „indische“ Veranstaltungen, dazu schreiben wir später.
Auf jeden Fall werden wir Gustav Hermann Krumbiegel nicht mehr vergessen, vor allem, wenn wir unser Essen würzen.
Emme, fahren wir mal nach Indien?
Hase, das war jetzt nicht so geplant. Vielleicht erst mal nach London, in die Kew Gardens?
Und die Moral von der Geschicht? Lerne einen anständigen Beruf, absolviere eine gute deutsche Lehre- und Du kommst in die ganze Welt!
Euer Hase
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