Yvetta hatte die Idee, drei T-Shirts umzuarbeiten, die
ihre Töchter vor Urzeiten getragen haben. Egal wie sie aussehen, sie findet sie
zu niedlich, um sie wegzugeben oder zu entsorgen.
So lagen die T-Shirts vor Emme:

Und Emme dachte sofort an Kissenbezüge.
1.
Das gelbe Oberteil war voll mit Pilling und
Farbklecksen. („Bitte mach was draus! Die Kleckse können bleiben! Das Teil ist
doch soooo süß!“) Na gut.


Zuerst nahm Emme einen Rasierer in die Hand und entfernte
die schlimmsten dieser kleinen Knötchen. Das Vorderteil wurde für eine
Kissenplatte zurechtgeschnitten und mit Stoff aus einem abgelegten Herrenhemd
umrahmt.

Auf dem Rückteil des T-Shirts befanden sich wie vorn
diese „goldigen“ Rüschen. Daraus nähte Emme kleine Rosen (wie hier) und nähte
sie so auf, daß die schlimmsten Farbkleckse verdeckt sind.
2.
Das schwarze T-Shirt bekam einen Rand aus dem schon
bekannten Gardinenstoff. Am Bündchen war noch eine eigenartige Glitzerschnalle
angebracht. Das Bündchen und die Schnalle wurden zu einer Schleife. Die bildet
jetzt den Schnickschnack an dieser Kissenhülle.

3.
Am einfachsten war das Pferde-T-Shirt. Es bekam türkis
als Rand. Die Rüsche wanderte auch an das Kissen.

Als alle Vorderteile fertig waren, wollte Emme
identische kuschlige Rückseiten herstellen. Das war ein Teil der „unnähbaren Bettwäsche“, die nach vielen Versuchen mit Schwung im Müll gelandet war.

Natürlich haben wir in unserem Haushalt alles. Deshalb
wurden letztendlich die Rückseiten aus alter Baumwollbettwäsche mit
Hotelverschluß genäht.

So, nun sind die Auftragsarbeiten fertig. Und Yvetta
ist glücklich. Schleife drumrum und ausliefern!
Wir haben Stoffe verbraucht, weggeschmissen und wieder
einmal T-Shirt-Reste gewonnen. Was machen wir denn nun daraus?
Guck mal, Hase:
Ihr Lieben, wir wünschen Euch nur schöne Erinnerungen!
Euer Hase