Freitag, 20. März 2020

Ein Ostergeschenk (enthält Werbung)


Üblicherweise verschenkt Emme zu Ostern nichts außer ein wenig Schokolade oder selbstbemalte Ostereier. Aber keine „richtigen“ Geschenke. Die verschenkt Emme am liebsten außer der Reihe, wenn sie im Laden was Schönes findet oder etwas fertiggeworden ist. Emme ist eben anders als die anderen Kinder.
Zu Weihnachten brauchte sie aber ein schönes Geschenk für Kerstin und Holger, weil die beiden ihr im letzten Jahr große Hilfe geleistet haben. Sie entschied sich für T-Shirts im Heimatstil, aber die waren und sind ausverkauft. Und da es am Jahresende nicht geklappt hatte, bereitete Emme  außer der Reihe ein Ostergeschenk vor.
Ein Teil davon war das Hasenglas. Die Idee fand Emme hier. Danke, Amanda!
Ausgangsmaterial war ein Glas mit Deckel, das, gefüllt mit herrlicher dunkler Schokocreme, unterm Weihnachtsbaum lag. Nun war es leer, wurde gewaschen und mit Reinigungsbenzin fett- und schmutzfrei gemacht.
Aus einem Rest der Möbelklebefolie (von diesem Projekt) schnippelte Emme Hasen und klebte sie an.


Dann bemalte sie die Gläser mit goldener Acrylfarbe. Die deckte überhaupt nicht. Vor lauter Schreck machte sie von diesem Desaster kein Foto.
Dann erinnerte sich Emme an die Reste der magnetischen Tafelfarbe vom Globusprojekt. Das Glas muß zwar nicht magnetisch sein, aber die Farbe könnte man schon mal aufbrauchen.
Emme klebte noch zwei Hasen auf –sonst wird das Projekt zu düster- und malte die schwarze Farbe dran.


Die deckte, hielt und trocknete über Nacht. Dann popelte Emme die Aufkleber ab- fertig ist das Hasenglas in dunkel!


Magnete haften nicht oder nur sehr kurze Zeit, das macht aber nichts! Schokoeier rein, Deckel drauf und ab in den Osterkorb!


Dazu die Kaffeebecher im Heimatstil und Osterhasen aus Schokolade.


Liebe Kerstin, lieber Holger, auch wenn wir diesmal nicht ans Mittelmeer dürfen, es leider keine Churros zum Frühstück und keinen Fisch zum Mittagessen geben wird: wir wünschen Euch

Frohe Ostern!
Hase und Emme

Donnerstag, 19. März 2020

Basteltüten


Einst kaufte Emme eine Basteltüte in einer Filiale einer bekannten Modeschmuck-Kette. Daraus bastelte sie damals ihre Montgolfiere im Stil der Meissner Porzellanmanufaktur. Inzwischen sind noch zwei Basteltüten hier im Haus eingetrudelt und es wurde Zeit, aus all dem schönen Glitzer mal was zu machen.
Zuerst war ein zerbrochenes Straßgebilde dran. Einfach zusammenleimen? Das klappte nicht wirklich.


Emme nutzte ein Stück Samt als Grundlage und benutzte Kraftkleber, das hielt erstmal.


Dann klebte sie den Stoff auf eine Haarspange und klammerte alles, so gut es ging, fest.


Eine Nacht trocknen lassen. Dann schnitt Emme, auch so gut es ging, überschüssigen Stoff weg.


Fertig ist die Glitzerhaarspange! Und Emme probiert aus, wie lange ihr Konstrukt hält.
Das zweite Stück, das Emme zusammenfädelte, war ein Armband aus diesen Teilchen:


Dazu benutzte sie einen Gummifaden. Das Auffädeln ging ganz schnell. Emme wird das Armband im Sommer für den Ball anlegen. Mal sehen, wie es sich trägt.


Ändern kann sie es dann immer noch: Eventuell fädelt sie noch jeweils eine Perle dazwischen.
Eine Kette fand sich auch in einer Basteltüte. Bei dieser bog Emme mit einer (geborgten) Schmuckzange das Zwischenglied wieder zusammen. Außerdem baumelte ein einzelnes Kettenglied an einer komischen Stelle.


Warum und wieso, das weiß keiner. Vielleicht war das eine mißglückte Reparatur, die schon im Laden durchgeführt wurde. Das komische Kettenglied kam jedenfalls weg. Die Kette ist wieder eine Kette.


Und da Emme üblicherweise keine Ketten trägt, verschwand sie erstmal in der Verschenkekiste. Oder es findet sich ein anderes Projekt, wo sie verwendet werden kann.
Den Abschluß dieses Basteltages bildeten die Stoffblumen.


Hinten war eine zerbrochene Krokodilsklammer befestigt. Um die abzubekommen, mußte Emme mit Gewalt und einer Zange ran.


Dann ersetzte sie die Klammer mit einer großen Sicherheitsnadel und klebte sie mit einem Stoffrest fest. Jetzt kann sie die Blumen als Anstecker, Hut- oder Haarschmuck oder zu sonst noch was benutzen. Mal sehen, was ihr einfällt.



Außerdem ist noch ein besonderes Stück in Arbeit. Das soll aber eine Überraschung werden. Das zeigen wir erst nach dem Verschenken.
Emme hat gelernt, daß ihr die Arbeiten mit der Schmuckzange nicht so sehr liegen. Fädeln und auch was zusammenkleben ja, aber das andere ist ihr zu friemelig. Die Basteltüten sind zwar immer noch gut gefüllt, aber vier brauchbare Schmuckstücke und eine Montgolfiere sind doch eine feine Ausbeute.

Bastelt Ihr auch mit solchen Basteltüten?
Euer Hase

Dienstag, 17. März 2020

Blaue Perlen


Bei einem Projekt waren diese schönen blauen Perlen übriggeblieben.


Deshalb benutzte Emme sie für eine schnelle Bastel-Näharbeit. Haarschmuck und Armband für den Winterball, dekorativ und wirkungsvoll, nichts für den Alltag. Aber ein bißchen Show darf sein.
Einen einfachen braunen Haarreifen besaß sie noch, denn die werden immer im Zweierpack verkauft. Um eine Grundlage zum Annähen der Perlen zu schaffen, umwickelte Emme den Haarreifen mit weißer Spitze.


Ein bißchen Kleber auf Anfang und Ende- das hält!


Dann nähte und wickelte Emme zwei Reihen Perlen an.



Die dritte Reihe der Perlen sollte zum Armband werden. Was beim Haarreifen vorteilhaft war, erwies sich jetzt als dicker Nachteil. Die Perlen waren mit dem Faden verschweißt. Um sie einzeln auffädeln zu können, mußte Emme „entschweißen“. Dazu nutzte sie eine heiße Rouladennadel. Das war friemelig, heiß und es roch auch nicht gut. Das hat nicht wirklich Spaß gemacht. Im Inneren der Perlen sind auch dunkle Spuren zurückgeblieben.
Klar, Emme hätte auch neue Perlen kaufen können oder ein x-beliebiges Armband, aber dann würde hier wieder ein Rest rumfliegen.
Irgendwann konnte Emme die Perlen auffädeln.


Gut, wieder was verbraucht/ vertan/ benutzt. Der Schmuck kommt in ein Tütchen und wird gleich zum passenden Kleid gehängt. Und wenn Emme mal ganz viel Zeit und Langeweile hat, näht sie noch einen passenden Schmuckbeutel. Dann kann sie auch nichts vergessen.

Macht Euch schön!
Euer Hase