So
urteilte Rosalba Carriera über Jean-Etienne Liotards
„Schokoladenmädchen“. Das hängt in Dresden in der Galerie „Alte
Meister“ im Pastellkabinett und ist neben der Sixtinischen Madonna
die bekannteste Frau der Ständigen Ausstellung. Wie immer- wenn man
etwas jeden Tag sehen kann, bemerkt man weder seinen Wert noch seine
Schönheit. Aber eines Tages sah Emme einen erwachsenen Mann völlig
fasziniert und versunken beim Anblick dieses Bildes. Denn „unser“
Schokoladenmädchen ist wirklich wunderschön. Jetzt wurde es für
eine Sonderausstellung umgehängt und wir besuchten es am
Freitagabend zur „Blauen Stunde“.
Es gab eine tolle Führung und
wir erfuhren viel über
Liotard, den Maler des Wahrhaftigen,
seine Reisen, über Kakao,
Porzellan
und die Herstellung von Pastellstiften.
Am Wiener Hof zeichnete Liotard Maria Theresia:
Und über das
Pastellkabinett, das sich einst im Johanneum (heute Verkehrsmuseum)
befunden hat. Bei den Portraits sahen wir alte Bekannte:
Auch
interessant: Der kostbare Rahmen, in dem das Schokoladenmädchen
hängt, ist nochmals mit den Attributen eines „Stubenmenschen“
verziert:
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Der Spiegel |
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Das Nadelspiel |
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Der Fächer |
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Der Rosenkranz |
Schon
seit Jahrhunderten wird das Schokoladenmädchen kopiert und zur
Werbung genutzt. Auch dafür gab es einige Beispiele.
Und
wer aus dem Museum kommt und über einen der Dresdner
Weihnachtsmärkte schlendert, wird wie Emme tausende Beispiele
finden.
Schokolade
macht glücklich!
Euer
Hase
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