Sonntag, 19. Februar 2023

Emme entrümpelt Tanz- und Ballettkleidung

Auf Wunsch einer einzelnen Dame nahm sich Emme die Schublade mit den Tanz- und Ballettsachen zuerst vor.

Eine Anmerkung: Emme stammt aus einer Tänzergeneration, die (fast) geschlossen in Ost und West die Niedlichkeit, die Süßigkeit und das Kitschige im Ballett ablehnte. Die weniger Zartheit und Anlehnungsbedürfnis und mehr Kraft und Unabhängigkeit zeigen wollte. Tüllröckchen im Unterricht und beim Training wurden als hoffnungslos veraltet und unzeitgemäß abgelehnt. Rosa Kleidchen – Bääh!

Als mit dem Berufseinstieg die Uniformpflicht der Ballettschule endete, liefen die Tänzer eher schlampig herum. Sie trugen halt Arbeitsbekleidung, die mußte bequem, warm und schnell waschbar sein (und vor allem noch schneller trocknen). Das brachte natürlich einige Ballettmeister auf die Palme. Aber ehrlich gesagt- das war den Tänzern egal…

Heutzutage haben die rosa Rüschen, Spitzen und andere Dinge die Ballettsäle zurückerobert, das kann man zum Beispiel hier und hier sehen.

Und Emme fragt sich manchmal, warum ihre Kollegen, Kolleginnen und sie rebelliert haben und ob das alles umsonst war.

Bei Emmes Tanzsachen gibt es also nix in „Niedlich“. Und obwohl sich Emme sicher war, daß sie im Schubfach nur Brauchbares hatte, kamen da Sachen zum Vorschein… Oje!

Ein paar Oberteile, zwei Beintrikots und Trainingshosen hat Emme behalten. Ebenso 2 Paar neue Schläppchen, an die sie endlich die Gummis angenäht hat. Dazu einen Probenrock. Die Jazzschuhe haben einen neuen Beutel erhalten.


Aufgehoben hat Emme (vorerst) die Flamenco-Schuhe und ein Paar Jazzschuhe, die extra für Freilicht-Aufführungen besohlt wurden. Die haben noch eine Jahresfrist. Wenn sie dann nicht gebraucht wurden, dürfen sie fort. Das Haus verlassen

4 Oberteile. Die sind noch ordentlich. Emme hat sie Ballettstudio abgegeben. Vielleicht mag/ braucht sie jemand. Dort landete auch

1 Paar kleine Schläppchen, das Emme bestimmt zum Zweck der Weitergabe erhalten hat.


2 Leggins wandern zur Kleidersammlung.


1 Obertrikot war völlig ausgenuddelt und kam in den Müll. Dazu noch

 

1 Paar zertanzte Schläppchen.

 

1 Plastetüte fand ihr Ende im gelben Sack.


Kuriose Fundstücke waren:

3 einzelne weiße Schläppchen- Müll!

1 einzelner Jazzschuh. Der erhält vorerst Asyl, denn vielleicht ist sein Kumpel irgendwohin gerutscht, da schaut die Emme noch mal nach. Außerdem fand Emme


1 Tai-Chi-/ Yoga-Hose. Da überlegt sie auch noch, was sie damit tun soll. Zum Wegwerfen ist sie auf jeden Fall zu schade.

Das Haus haben also 13 Dinge verlassen. Nicht viel, aber die Schublade sieht auch gleich besser aus:


Die Statistik folgt unten. Wir verlinken natürlich mit Valomeas Aktion „1000 Teile raus-Weniger ist mehr“. Laßt uns tanzen!

Euer Hase

 

Insgesamt abgeschafft wurden 2022:

1 Kiste Altpapier

3 Batterien

4x Deko

1x Textilien

1 Buch

1 Plastedose

12x Tanz- und Ballettbekleidung

1 Plastetüte


24 Dinge

Samstag, 28. Januar 2023

Reparieren im Januar 2023

Natürlich hat Emme repariert. Es fällt ja auch immer etwas an. Bei anderen auch:

1. Für die Königin-Mutter nähte Emme einen Aufhänger an ein Wischtuch. Das Tuch hat eindeutige Gebrauchsspuren und sieh nicht mehr toll aus. Aber Wegwerfen oder verarbeiten ist Ggn- Geht gar nicht!

Also: bitte gleich, bitte sehr, repariert.

2. Für den großen Bruder:

Jeans geflickt. Die Herren der Schöpfung tragen ja alles in den Hosentaschen. Die bekamen robuste Aufkleber. Innen sieht man es ja nicht. Außerdem waren die Innenseiten der Hose vom Fahrradfahren abgewetzt.

Alles wurde mit Stoff hinterlegt und und zugesteppt.

3. Der Schal von Teddi hielt nicht mehr. Mit ein paar Stichen hat ihn Emme wieder fein gemacht und alle können wieder sehen, wo Teddis Wiege stand...

4. Auch an den Innenseiten ihrer eigenen Hosen hat Emme geflickt.

5. Kennt jemand noch diesen Film?


Alle wollten so aussehen (und so tanzen)! Eine „Schwitzhose“ half natürlich dabei. Emmes eigene fiel in den 90er Jahren auseinander, da bestellte sie sich eine neue. Das war deutlich schwerer, weil einfach nicht mehr modern. Und diese Schwitzhose fiel nun auseinander… Besser: die Gummis lösten sich auf. Emme nähte an den Beinen neue Tunnel und zog neue Gummis ein. Das Zugbändchen in der Taille war hoffnungslos verknotet und durfte in Richtung Mülleimer auswandern. Und obwohl Emme unendliche Vorräte besitzt, fand sich kein passendes schwarzes Zugband. Den Ersatz bildete ein ein langer Schnürsenkel und Emme hat nun wieder eine neue „alte“ Schwitzhose.

Nun warten wir auf Ruhm...

Wir verlinken mit Valomeas Reparaturparty "Reparieren von 12 bis 12". Andere sind auch fleißig!

Euer Hase