Mittwoch, 19. Januar 2022

1000-Teile-raus: Bäumchen wechsle Dich!

Emme verstaut Kleinkram in dekorativen Kistchen. Nun platzte die Kiste „Leim + Alles was beppt“ aus allen Fugen. Zu viele Klebestreifen für zu viele Zwecke!


Emme begann zu sortieren. Leim nach rechts, Rollen mit Klebestreifen aller Art nach links. Übrig blieben die inzwischen angegilbten Haken, die entsorgt wurden.


Ebenfalls entsorgt wurde einmal Umverpackung und Paketklebeband, das nicht mehr klebt.

 


Die Kerzenkiste mußte geräumt werden,


deshalb mistete Emme dort auch gleich aus.


Diese fünf seltenen Exemplare wurden verabschiedet.


Die restlichen Kerzen wanderten (vorerst) in einen Schuhkarton.


Dann klebte Emme neue Etiketten auf. Und siehe da: eine weitere Rolle T..a war aufgebraucht! Den Plastering hob Emme nicht auf, auch wenn sie ihn irgendwie, irgendwo, irgendwann noch einmal verwenden könnte. Weg damit!


Jetzt ist alles wohlgeordnet:


 

 

Kreuz-und Quer-Entrümpeln (X&-)

Die Urheberin dieser treffenden Bezeichnung ist Valomea. Wir sind hier frech und übernehmen das so.

Weggeworfen/ Ökologisch entsorgt

Bei unseren Aktivitäten im Flur fiel ein Bilderrahmen hinunter. Die Glasscheibe zersprang und der Rahmen löste sich in seine Einzelteile auf. Emme entschied sich gegen eine Reparatur und für den Mülleimer.


Ebenfalls dort landete ein Paar Schuhe, nunmehr wasserdurchlässig und mit einer großen Schnabelöffnung.


Ökologisch entsorgt wurde eine große Kiste Papiermüll.


Da war auch der Wandkalender 2021 drin, der in seiner Kahlheit für Depressionen sorgte.


Zurückgegeben:

2 Plastedosen

Verarbeitet:

Reststoffe, Bügelbrettbezug




Was entsorgen wir in der nächsten Woche?

Mal sehen, was uns einfällt…

Euer Hase


Insgesamt abgeschafft wurden 2022:

4 Reißverschlüsse

3x Klebeband

1 Buch

1 Kiste Altpapier

8 Plastehaken

5 Kerzen

1 Paar Schuhe

1 Bilderrahmen

Sonntag, 16. Januar 2022

Tür und Tor Januar/2022


Sasse hat uns aufgerufen, Türen und Tore zu zeigen und auch ein bißchen etwas dazu zu erzählen.

Dieses Tor steht an der Grenze des Parkes in Molsdorf. Obwohl sich das Dorf samt Schloß und Park ungefähr 12 Kilometer von der Innenstadt entfernt befindet, ist es ein Stadtteil von Erfurt. Das Schloß, ursprünglich ein Wasserschloß aus dem 16. Jahrhundert, ist als wunderschönes Barockschloß erhalten. Der Park wurde später zum Landschaftsgarten im Englischen Stil umgestaltet.

Anfang des 20. Jahrhunderts ließ die Gräfin von Gleisenau eines der ersten Luxusbäder im Schloß einbauen. Und weil sie Autos gut fand, gab es auch eine Garage. Und damit man mit den Automobilen bis zur Garage fahren konnte, gab es dieses mondäne Tor am Seiteneingang.

Wer Erfurt besucht, sollte sich auch Schloß und Park Molsdorf ansehen und wenn möglich, die umwerfende Führung vom „Grafen Gotter“ erleben.

Euer Hase

Quellen: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (https://www.thueringerschloesser.de/objekt/schloss-molsdorf-mit-park/), „Graf Gotter“

Freitag, 14. Januar 2022

Noch einmal Knotenkissen?

Ja, Hase. Aber kein Kissen zum (Ver)Knoten, sondern mit Knoten.

Aha.

Still und heimlich haben im Sommer Isabell und Stefan geheiratet. Beim Winterball, zur rauschenden Ballnacht, wollten wir das Hochzeitsgeschenk mit Glanz und Gloria überreichen. Hat leider nicht geklappt, der Ball wurde abgesagt. Wir waren sehr, sehr sauer. Das war ärgerlich. Emme mußte auch noch zur Post sausen, um alles wegzuschicken.

Emme wollte für das holde Paar keine Patchworkdecke nähen. Sie weiß nicht, wie die Wohnung aussieht. Emme hat über die Ausstattung des Domizils der beiden nur Gerüchte gehört. Das hat man davon, wenn man sich nur in Schlössern trifft! Außerdem sind wir uns sicher, daß Familiennachwuchs auch das ausgeklügeltste Wohnkonzept durcheinander bringt…

Die Idee für das Knotenkissen fand Emme hier. Gern hätte sie einen Schnitt gekauft, aber die Knotenpatchworkarbeiten werden nur auf Bestellung angefertigt. Oder der Kunde/ die Kundin muß einen Kurs buchen. Deshalb nutzten wir die Abbildung als Inspiration.

Auf dem Stoffmarkt kaufte Emme einen grauen Rest, wahrscheinlich Möbelstoff. Dazu Schrägband in verschiedenen Farben.

Emme schnitt die Kissen zu, legte die Knoten kunstvoll, rückte hin und her und steckte fest. Mit der Hand applizierte sie die Bänder. Dann kam Maschinenarbeit: Reißverschlüsse annähen, Kissen zusammennähen, ein paar kleine Nacharbeiten- Fertig!

Die Hüllen wurden mit Kissen aus dem großen schwedischen Möbelhaus gefüllt. Zum Fotografieren wanderten sie noch einmal auf Emmes Sofa.


Wie verpackten wir das Ganze? Emme hatte neulich weiße Spitze erhalten. Gekauft in einem Land, das es schon über 30 Jahre nicht mehr gibt. Vielleicht kann jemand das Packpapier zuordnen: HO oder KONSUM?

Nett in Spitze eingewickelt machte sich nun das verspätete Hochzeitsgeschenk auf den Weg.


Obendrauf noch eine gebastelte Glückwunschkarte, die Emme einst erhielt. Lange, lange lag sie im Schrank, nun hat sie ihre Bestimmung erhalten.

Die Deko legte Emme mit Gebrauchsanweisung dem Päckchen bei.

Liebe Isabell, lieber Stefan,

wenn auch verspätet: Herzlichen Glückwunsch! Bleibt vergnügt und vor allem gesund und habt Freude an Eurer kleinen Familie!

Liebe ohne Ende wünschen

Hase und Emme